Vertine, Meleto, Rietine, Castagnoli, Starda, Monte Luco della Beraredenga, Montecastelli

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Schlösser im Chiantigebiet

Die Straße der Burgen

Violetta Reiseweg - Vertine, Meleto, Rietine, Castagnoli, Starda, Monte Luco della Beraredenga, Montecastelli


Nachdem Sie die bedeutende Kreuzung von Molinlungo erreicht haben, biegen Sie links auf die Straße nach Radda ab. Nach einer kurzen Strecke können Sie einen wundervollen Ausblick auf Verine genießen; danach zweigt rechts eine weitere Straße nach San Piero im Avenano ab. Dieses Dorf wurde erstmals im Jahre 995 erwähnt. Sein Name wurde zunächst auf die Pfarrkirche von Spaltenna und danach auf die Kirche von Gaiole übertragen. Sie ist ein sehr seltenes Beispiel für ein gotische Landkirche mit drei großen Hauptschiffen.


Schlo? Meleto

Wenn Sie nun die Straße nach rechts nehmen, sehen Sie gleich auf dem Hügelkamm die Burg von Meleto, die von jahrhundertealten Bäumen umringt ist. Sie lässt sich über eine weitere nach rechts führende Straße erreichen. Über den Ursprung der Burg Meleto ist kaum etwas bekannt. Sie wurde wahrscheinlich am Ende des 12. Jahrhunderts von Abkömmlingen der Ricasoli-Familie errichtet. Im Jahre 1478 wurde sie für kurze Zeit von den Bewohnern Sienas besetzt; ein erneuter Eroberungsversuch in den Jahren 1529 - 30 scheiterte jedoch. Das heutige Gebäude verfügt über einen beinahe rechteckigen Grundriss und einen älteren Turm. Die beiden runden Türme an der Süd- und Ostecke des Gebäudes wurden wahrscheinlich im 15. Jahrhundert errichtet. Letztere ist sehr gut erhalten und verfügt über einen Burgwall mit Pecherkern an der Spitze. Der Rest des Gebäudes gruppiert sich um einen kleinen, eleganten Innenhof im Renaissance-Stil. Es wurde während der Barockzeit komplett neu aufgebaut, wie die mit Mauersimsen umrahmten Fenster und das massive Portal in der südwestlichen Fassade belegen.

Wenn Sie der Straße weiter folgen, setzt sich der Aufstieg nach Metelo fort, bis sie rechts Rietine erreichen. An diesem Ort stand einst eine Burg, die im Jahre 1039 von einem gewissen Azzo aus der Ricasoli-Familie bewohnt wurde und sich auch darüber hinaus im Besitz der Familie befand. Heute sind leider keine Überbleibsel der Burg mehr vorhanden. Ein Stückchen weiter stoßen Sie auf Castagnoli, eine Burg, die im Jahre 1104 der Abtei von Coltibuono vermacht wurde. Im Frieden von Poggibonsi, der im Jahre 1203 die Grenzen zwischen Siena und Florenz festschrieb, wird sie als „Castagno Aretino“ erwähnt. Im aragonesischen Krieg zwischen 1478 und 1479 versuchten die Sienesen wiederholt erfolglos, die Burg einzunehmen. Heute gleicht die Burg einem riesigen mehreckigen Steinblock mit mehreren abgerundeten Ecken. In der Burgmitte liegt ein malerischer Innenhof, auf den man durch ein großes Gewölbe im Südteil oder durch eine schmale Gasse im Westteil gelangt.


Starda

Von Castagnoli steigt die Straße weiter nach Osten an und bietet dabei wunderschöne Aussichtspanoramen inmitten einer bewaldeten Region. Kurz bevor sie Monteluco erreichen, biegen Sie links auf die abfallende Straße nach Starda ab und erreichen auf ihr rasch das malerische, wundervoll gelegene Dorf.

Wenn Sie die nicht gerade malerische Anlage einer TV-Sendestation erreicht haben, nehmen Sie den aufsteigenden Pfad durch die dichten Pinienwälder und erreichen alsbald Monte Luco della Berardenga. Sie gilt als eine der historisch bedeutendsten und reichsten Burgen im ehemaligen Grenzgebiet zwischen Siena und Florenz. Sie wird erstmals im Jahre 1085 als Spende der Berardenghi-Familie an ihre Berardenga-Abtei erwähnt. Obwohl sie zu Beginn des 12. Jahrhunderts teilweise dem Bischoff von Siena vermacht wurde, verblieb dennoch ein grundlegender Teil im Besitz der Berardenghi-Familie. Wegen seiner strategischen Lage war die Burg Schauplatz zahlreicher Eroberungsversuche. 1176 mussten die Sienesen die Burg an die Florentiner übergeben. Die Übergabe wurde im Jahre 1203 bestätigt. Im Jahre 1261 eroberten die Sienesen die Burg zurück, zerstörten sie und zwangen die Berardenghi-Familie, ihnen die Burg für 500 Lire zu verkaufen. Wenige Jahre später eroberten die Florentiner die Burg zurück und bauten sie wieder auf. Dadurch erhielt die Burg ihren heutigen Namen als eine der „terziere“ (Dritten) der Region Chianti. Durch ihre Grenzlage war die Burg auch während der aragonesischen Kriege von großer Bedeutung. Als die Sienesen die Burg im Jahre 1527 erneut einnahmen, setzten sie sie in Brand und zerstörten sie weitestgehend. Danach wurde die Burg nie wieder aufgebaut. Heute findet man im Wald nur die Überreste einer Mauer und eines Kellers.


Montecastelli

Wenn Sie der Straße hinter Monteluco für einige weitere Kilometer folgen, die nach San Gusmé und Castelnuovo Berardenga aufsteigt und dann kurz vor Capanelle nach rechts auf einen Waldweg abbiegen, erreichen Sie Montecastelli, eine Burg aus dem Besitz der Ricasoli-Familie, die seit 1203 bekannt ist und deren Bewohner im Jahre 1391 einen Aufstand gegen die Florentinische Republik anzettelten. Als Vergeltung wurde die Burg danach von den Florentinern eingenommen und im Jahre 1432 von den Bewohnern Sienas zurückerobert, die sie jedoch im Zuge des Friedens von Ferrara zurückgeben mussten, dann im Jahre 1478 erneut eroberten und dabei endgültig zerstörten. Danach fielen die Reste der Burg an Florenz, wo man jedoch nicht vorhatte, sie erneut aufzubauen. Heute zeugen zahlreiche Ruinen im Wald und eine hohe Steinwand mit wunderschönen Fenstersimsen von dieser alten Burg.

Brauner Reiseweg - Pieve di Spaltenna, Vertine, Uliveta, S. Donato in Perano, Vistarenni
Roter Reiseweg - Tornano, Morelline, Cacchiano, Monte Lodoli
 - Gaiole, Barbischio, Capannelle, Cancelli, Castello di Montegrossi, Badia a Coltibuono
Violetter Reiseweg - Vertine, Meleto, Rietine, Castagnoli, Starda, Monte Luco della Beraredenga, Montecastelli
Orange Reiseweg - Campi, San Sano, Monteluco di Lecchi, San Polo in Rosso, Galenda, Le Selve
Blauer Reiseweg - San Giusto a Rentennano (alle Monache), Lucignano, La Torricella, Castello di Brolio

Anna Maria Baldini
























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