Campi, San Sano, Monteluco di Lecchi, San Polo in Rosso, Galenda, Le Selve

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Die Straße der Burgen

Orange Reiseweg - Campi, San Sano, Monteluco di Lecchi, San Polo in Rosso, Galenda, Le Selve



Monteluco di Lecchi

Nachdem Sie der Hauptstraße (s.s. - strada statale - 408) 19 km lang gefolgt sind, biegen Sie auf eine sich aufwärts windende Nebenstraße ab. Nach einer kurzen Strecke biegen Sie links auf die Straße nach San Sano ab, über die Sie schon bald Campi erreichen. Dieser Ort wurde erstmals in der Mitte des 11. Jahrhunderts als Burg erwähnt. Im folgenden Jahrhundert fiel sie in den Besitz der Mazzalombardi-Familie, die sie 1167 als Vergeltung für die Übergabe der Burg an die Ricasoli-Familie durch Kaiser Frederick I. zurückerobert hatte. Diese Konzession wurde von den nachfolgenden Kaisern bestätigt. Bis auf einen stumpfen Steinturm und ein paar aus dem Boden aufragende Ruinen sind heute keine weiteren Überbleibsel der Burg mehr erhalten.



Ein kurzes Stück weiter endet die Straße im mittelalterlichen Dorf San Sano, das keine Anzeichen von Befestigungsanlagen erkennen lässt, sondern aus mehreren Steinhäusern im romanischen Stil besteht; darunter ein höheres und größeres Gebäude, das möglicherweise als Bergfried genutzt wurde. San Sano selbst wird in keinem einzigen Dokumenten erwähnt; jedoch seine Kirche, die in den Kirchenzehntlisten für das Jahr 1276/77 auftaucht.

San Sano

Wenn Sie nun weiterhin der Straße folgen, die Sie vor kurzem verlassen haben, erreichen Sie nahezu augenblicklich das Dorf Lecchi. Rechts führt ein aufsteigender Weg zur Burg Monteluco di Lecchi, von der sich Ihnen eine wundervolle Aussicht auf das gesamte Masselone-Tal bietet. Die erste bestätigte Erwähnung von Monteluco datiert auf das Jahr 1176, denn sie gehörte seinerzeit zu einer ganzen Reihe von Gebäuden und Standorten, die die Sienesen gezwungenermaßen an Florenz abgeben mussten. 1182 wurde sie das Eigentum der Ricasoli-Familie aus Cacchiano, als der Abt von Coltibuono ihnen die Burg vermachte. Diese Übereignung wurde im Jahre 1197 von Henry VI. bestätigt, obwohl die Region seit vielen Jahren unter der Herrschaft des selben Guarnellotto Mazzalombardi gestanden hatte, den Frederick I. seinerzeit aus Campi und Tornano vertrieben hatte. Erst im Jahre 1229 versprach Florenz Guarnellotto und Diotisalvi Ricasoli die Rückgabe ihrer Türme in Monteluco, sobald der Krieg mit Siena beendet sei. Wegen ihrer strategischen Lage wurde Montelico fortan unablässig von den Bewohnern Sienas angegriffen, die es nicht ertragen konnten, dass die Burg dauerhaft an Florenz fallen sollte. Heute besteht die Burg aus zwei klar voneinander abgegrenzten zentralen Punkten: Erstens ein unterer Vorposten an der Zufahrtsstraße in Form eines mächtigen Burgfrieds mit zahlreichen Schießscharten für Pfeile. Auf der Hügelspitze befindet sich ein weiterer großer Komplex mit einem Innenhof, zu dem man durch ein elegantes Ziegel- und Steingewölbe gelangt. Im rechts gelegenen Gebäude sieht man in einer Ecke die Überreste eines Pecherkers, während das links gelegene Gebäude so aussieht wie ein ehemaliger Burgfried. Diese Gebäude wurden gemeinsam durch einen Ring aus mehreren Wällen geschützt, der auch heute noch an mehreren Stellen erhalten ist. Der gesamte Komplex wurde vor kurzem restauriert. Nach Lecchi steigt die Straße steil an und bietet schließlich nach allen Richtungen einen wunderbaren Ausblick auf Monteluco, das Tal und die umliegenden Hügel. Von dieser Hügelkuppe aus gelangen Sie über einen kleinen Umweg nach links nach Ama, eine Burg, die in den ersten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts Abkömmlingen der Ricasoli-Familie gehörte.


Burg von San Polo in Rosso


Die Pieve (Pfarrkirche) von S.Polo im Rosso

Wenn Sie nach einer gewissen Strecke nach links abbiegen und Poggio San Polo passiert haben, erreichen Sie die Pfarrkirche St. Polo im Rosso, eine ehemalige Pfarrkirche, die seit 1070 in den Landkarten von Coltibuono erwähnt und im Jahre 1102 von Pascal II. an den Bischoff von Fiesole übergeben wurde. Obwohl stets eine Verbindung zur Abtei von Berardenga besteht, stand die Kirche ebenso unter dem Schutz der Ricasoli-Familie, die seit dem 14. Jahrhundert für ihre Befestigung sorgte und sie zu einem wichtigen strategischen Punkt des florentinischen Verteidigungssystems machte. 1478 wurde die Burg von den Bewohnern Sienas eingenommen, die sie jedoch nur wenige Jahre halten konnten. Die steinerne Kirche verfügt über drei Hauptschiffe. Das linke, hoch aufragende Kirchenschiff wurde mit Zinnornamenten verziert, und seine Wölbungen sind mit Fresken aus dem vierzehnten Jahrhundert versehen. Neben der Kirche steht ein befestigter Komplex, der mehrere Schießscharten und die Überreste von Pecherkern aufweist. Er verfügt außerdem über zwei runde Türme mit Burgwällen.

Ein Stück weiter führt von derselben Seite eine kurze Straße nach Galenda; ein kleines Dorf, das seit Ende des 11. Jahrhunderts in den Landkarten von Coltibuono geführt wird. Hier findet man einen wunderschönen steinernen Turm mit zwei Gewölbefenstern und einer ebenfalls in ein Gewölbe eingelassenen Zugangstür, die allesamt original sind.

Gleich hinter Galenda fällt die Straße steil ins tiefe Tal von Filicaie ab, um von der Talsohle aus erneut nach links anzusteigen. Sie passieren nun San Giusto in Salcia, eine alte Pfarrkirche, die erstmals im Jahre 1020 erwähnt wurde und erreichen schließlich Le Selve, eine wunderschön auf der Kuppe eines abschüssigen Hügels gelegene Siedlung. Die dort befindliche Kirche von San Martino wurde erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt. Von ihr sind ein stumpfer Turm sowie ein weiteres Steingebäude mit zahlreichen originalen gewölbten Fensteröffnungen erhalten geblieben.

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 - Gaiole, Barbischio, Capannelle, Cancelli, Castello di Montegrossi, Badia a Coltibuono
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Anna Maria Baldini
























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Anna Maria Baldini